Wohnung mieten in Potsdam

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Darum ist Potsdam als Wohnort beliebt. In dem folgenden Artikel erfährst du Informationen wie du eine Wohnung in Potsdam mietest.

Darum ist Potsdam als Wohnort beliebt

Noch in den 80er Jahren wollte in Potsdam kaum jemand eine Wohnung mieten. Die Stadt lag in der DDR direkt an der innerdeutschen Grenze. Nach der Wende waren Mietwohnungen hier sehr günstig, aber leider auch viele heruntergekommen. Seitdem hat sich viel getan. Weite Teile der Stadt wurden inzwischen saniert. Heute ist Potsdam ein beliebter Wohnort. Die Stadt befindet sich in der Nähe von Berlin, aber sie hat nicht deren typischen Großstadtcharakter. Zudem hat sie sich im Gegensatz zur Hauptstadt ihre historischen Atmosphäre weitgehend bewahren können. Die Stadt ist vor allem beliebt bei jungen Familien und Prominenten. Ihre Parkanlagen, darunter der berühmte Park Sanssouci mit dem gleichnamigen Schloss, der Neue Garten und der Park Babelsberg, laden zum Spazierengehen ein. Ein besonders beliebter Stadtteil ist Babelsberg, denn dieser liegt am nächsten bei Berlin. Außerdem ist es hier besonders ruhig. Daher haben auch viele berühmte Persönlichkeiten dort ihren Wohnsitz. Günter Jauch, Wolfgang Joop und Alexander Gauland sind bekannte Bewohner des Stadtteils. Die Berliner Vorstadt ist allerdings auch der teuerste Stadtteil. Dafür bietet sie ein historisches Villenviertel und einen romantischen Park mit dem neogotischen Schloss Babelsberg. Ein beliebter Ausflugsort ist hier außerdem die Pfaueninsel. Am Heiligen See und am sogenannten Tiefen See gibt es Badestrände. Über die Glienicker Brücke ist man schnell in Berlin. Außerdem steht unweit auch das geschichtsträchtige Schloss Cecilienhof.

Allgemeines zum Wohnungsmarkt

Generell ist festzustellen, dass die Mieten in Potsdam sehr hoch sind. Am Wohnungsmarkt besteht eine hohe Nachfrage, während die Zahl der verfügbaren Mietwohnungen vergleichsweise gering ist. In der Kategorie der vollsanierten Altbauwohnungen, welche zu den begehrtesten Wohnungsarten zählen, betragen die Durchschnitts-Kaltmieten rund 10 Euro pro Quadratmeter. In unsanierten Altbauwohnungen lässt es sich mit knapp 7 Euro etwas günstiger wohnen. Ebenfalls sehr teuer sind ganz neue Mietwohnungen. Bei in den letzten 10 Jahren gebauten Häusern beträgt die durchschnittliche Miete fast 11 Euro pro Quadratmeter. Vergleichsweise günstig kommt man in Wohnungen unter, die zwischen 1970 und 1990 gebaut wurden. Hier beträgt selbst bei sanierten Wohneinheiten die Durchschnittsmiete nur rund 6-7 Euro kalt. Zu den teuersten Vierteln zählen die historische Innenstadt und die Berliner Vorstadt. Günstiger lässt es sich dagegen ganz im Westen oder im Stadtteil Schlaatz leben. Letzterer ist bekannt für seine Plattenbauten aus DDR-Zeiten. Vor allem bei den begehrten Altbauwohnungen besteht ein Überangebot an Interessenten. Bei Ihnen kommt man um ein Bewerbungsverfahren kaum herum. Ein hohes Einkommen verbessert die Chancen naturgemäß.

Wohnungen für Studenten sind knapp

Potsdam ist eine der beliebtesten Universitätsstädte in den neuen Bundesländern und in Brandenburg die Studentenstadt schlechthin. Mit der Universität Potsdam und der Fachhochschule, der Filmuniversität und weiteren Hochschulen sind hier rund 25.000 Studierende eingeschrieben. Nur ein sehr kleiner Bruchteil von ihnen wohnt allerdings tatsächlich in der Stadt. Viele leben stattdessen bei ihren Eltern oder pendeln aus Berlin. Der Grund dafür sind die hohen Mieten und die Schwierigkeit für Studierende, überhaupt eine Mietwohnung zu finden. Da Studierende oft kein oder nur ein geringes Einkommen haben, besitzen sie bei privaten Vermietern schlechte Chancen. Außerdem können sich die meisten Studierenden eine Wohnung in Potsdam gar nicht leisten. Es ist schon vorgekommen, dass nach Studienbeginn die Erstsemestler zunächst in einer Turnhalle unterkommen mussten, bis sie ein Dach über dem Kopf gefunden haben. Eine Alternative bieten die Studentenwohnheime des Studentenwerks. Die Miete ist hier sehr günstig und liegt bei rund 160 bis 200 Euro für ein Wohnheimzimmer. Die Zimmer sind in der Regel möbliert und verfügen über ein Waschbecken. Bad und Küche werden unter den Bewohnern geteilt, oftmals sogar von der ganzen Etage. Allerdings ist es schwierig, ein Zimmer zu bekommen. Einmal im Semester finden im Studentenwerk Vergabetage statt. An diesen Tagen kampieren die Bewerber nicht selten in Schlafsäcken und Zelten vor den Türen des Studentenwerks, sogar im Oktober! Trotzdem findet leider nicht jeder ein Zimmer.

Wohnungen tauschen als Alternative

Eine unkomplizierte Möglichkeit ist es, eine Wohnung zu tauschen. Hierbei erspart man sich ein nervenaufreibendes Bewerbungsverfahren oder das Absolvieren von dutzenden Wohnungsbesichtigungen. Vor allem für Studenten ist dies eine sinnvolle Option. Möglichkeiten sind die gängigen Kleinanzeigen oder das gezielte Suchen von Inseraten im Aushang des Studentenwerks und bei den Studentenwohnheimen. Vor allem wenn Studierende aus ihrer Wohnung während des Semesters auszuziehen, kann mit etwas Glück ein Zimmer für eine preiswerte Miete gefunden werden.

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